Kai Sieveke

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Oktober 2022
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Probleme vs. Herausforderungen

Kai SievekeKai Sieveke

Probleme hier, Probleme da…

Überall sehen wir Probleme, auch wenn es genau betrachtet Nichtigkeiten sind.

Was aber genau ist denn nun ein Problem ?

Ein Problem beschreibt einen Zustand einer Person oder Sache, der aktuell und genau jetzt ohne fremde Einwirkung oder äußeren Einfluß nicht zur gewünschten Lösung gebracht werden kann.

Wie „groß“ nun ein spezifisches Problem wirklich ist, hängt ganz subjektiv von Jedem von uns ab und wie wir das „Problem“ betrachten. Hierbei spielen unsere Erfahrungen, Ängste und Erwartungen die maßgebliche Rolle.

Im Gegensatz dazu steht die Herausforderung.

Eine Herausforderung beschreibt einen Zustand einer Person oder Sache, der aktuell und genau jetzt ohne fremde Einwirkung oder äußeren Einfluss zur gewünschten Lösung gebracht kann.

Auch hier gilt – wie „groß“ nun eine spezifische Herausforderung wirklich ist, hängt ganz subjektiv von Jedem von uns selbst ab – und wie wir die „Herausforderung“ betrachten. Hierbei spielen unsere Erfahrungen, Ängste und Erwartungen ebenfalls die maßgebliche Rolle.

Der kleine aber feine Unterschied

Wie oben dargestellt, kann ein Problem per Definition nicht gelöst werden. Dagegen ist es an uns eine Herausforderung zu lösen. Herausforderungen hängen von uns ab, sind durch uns lösbar und steigern unser Wohlbefinden. Probleme hingegen hängen nicht von uns (allein) ab, sind nicht durch uns (allein) lösbar und vermindern erheblich unser Wohlbefinden. Zuzüglich steigern sie eine evtl. vorhandene Angst.

In der modernen Gesellschaft spricht jeder gerne von Problemen – sei es um wichtiger zu klingen, oder dem Medium (um das es geht) mehr Gewicht zu verleihen.

Zudem sind – zumindest in der deutschen Sprache – Probleme per sé negativ behaftet. Auch unter Anderem deswegen wird das Wort recht oft verwendet.

Das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken

Ein zutreffender Satz für die Meisten davon.

Der Unterschied im Wohlbefinden liegt also – nach obigen Aussagen – im Denken der Gedanken. Besser gesagt in der eigenen Betrachtungsweise der erforderlichen Aktionen zur Herbeiführung einer Lösung für einen bestimmten Wunsch-Ziel-Zustand.

Schon wenn man es anstatt Problem einfach mal Herausforderung nennt, klingt das Ganze extrem viel positiver und steigert unsere Stimmung. Es klingt schaffbar. Und das macht den Unterschied.

Oder glaubt ihr wirklich Pioniere jeglicher Zeit oder Gründer von Heute denken in Problemen?

Hätten sie das getan bzw. täten sie das Heute hätten wir eine Welt ohne Glühbirne, Strom, Flugzeuge, Handy’s, Facebook, Google, usw. Diese liste ließe sich auf nahezu alle Errungenschaften der Menschheit ausdehnen.

Wie ihr seht, besteht Erfolg als Resultat aus einer Herausforderung aus aktiver Bekämpfung eines unliebsamen persönlichen Zustandes. Niemand sonst trägt dafür die Verantwortung als ihr selbst. Sobald der innere Schweinehund also überwunden ist – und man zielführende Tätigkeiten zur Erreichung des Zielzustandes unternimmt – wird man am Ende dort ankommen, wo man es möchte.

Es ist also immer mit harter Arbeit, viel Lernen und sich Weiterentwickeln verbunden – Evolution im eigentlichen Sinne.

Einfach nur Machen!

… eine Wahrheit, die ein bekannter Sportartikelhersteller bereits im letzten Jahrtausend erkannt hat („Just do it“).

Designer von Prozessen, Systemen und Lösungen. Unternehmer und Business Transformation Consultant. Effektivitäts-Fan und Student in der hohen Schule des Lebens. Kommentare, Fragen ? Einfach mailen an tell@kaisieveke.com